Kö-Bogen II
Düsseldorf
Der Kö-Bogen II in Düsseldorf ist ein herausragendes Beispiel für innovative Architektur im urbanen Raum. Dieses Geschäfts- und Bürogebäude zieht mit seiner beeindruckenden Grünfassade, der größten in ganz Europa, alle Blicke auf sich. Die Schrägfassaden sind abgetreppt und linear mit Pflanztrögen bestückt, in denen Hainbuchenhecken stehen.
Diese einzigartige Gestaltung mit über 30.000 Pflanzen erstreckt sich aneinandergereiht über eine Gesamtlänge von 8 Kilometern. Die Hainbuchenhecken bieten nicht nur einen ästhetischen Reiz, sondern auch erhebliche ökologische Vorteile. Eine vegetationstechnische Untersuchung hat gezeigt, dass der ökologische Nutzen dieser Hecken dem von rund 80 ausgewachsenen Laubbäumen entspricht, vor allem im Hinblick auf die Sauerstoffproduktion und das Binden von Feinstaub (→ mehr lesen). Zusätzlich wirkt die Begrünung als Hitzepuffer – die Bepflanzung verhindert ein überstarkes Aufheizen der Fassade und Dachfläche, welche durch starke Sonneneinstrahlung bis zu 70 °C heiß werden könnte.
Mit dem Kö-Bogen II hat Düsseldorf ein architektonisches Highlight erhalten, welches zeigt, wie moderne Gebäude in großem Maßstab mit lebendem Grün gestaltet werden können. Dieses Projekt ist ein Beispiel dafür, wie markante Architektur und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen können.


